Werkstatt-Eingriff erfolgreich

Mit dem neuen Schwungrad ist die Stelle nun dicht

Der 64er ist nun endlich keine Öl-Schleuder mehr. Bei der Werkstatt Alt und Ölig in Viersen wurde u.a. der Motor erneut am Schwungrad abgedichtet. Dieses mal wurde eine Papierdichtung anstelle des Alu-Rings und ein anderes Schwungrad verbaut. Zudem war auch der Dichtring zum Getriebe undicht und wurde getauscht.

Des weiteren hat mir der sehr kompetente Mechaniker die Kupplung neu eingestellt, sodass diese nicht mehr rutscht (wie auch immer er es geschafft hat, die festgegammelte Einstellschraube zu lösen).

Optional gab es für mich noch einen kleinen Arbeitsauftrag (Radlager vorne links tauschen), sodass es im Winter und Frühling nicht langweilig wird.

Als nächsten Task gehe ich nun aber erstmal die Instandsetzung der Kofferraum-Haube bzw. der Abdichtung an.

DDR Kirchberg Heizung

VEB Fahrzeugheizungen
Kirchberg DDR A 1/6

Es gibt ein weiteres Projekt, welches in diesem Winter erledigt werden soll. Eine original Kirchberg Heizung A 1/6 wird fortan die Frontscheibe beheizen. Dieses Wochenende wird die Funktion getestet. Vor dem Einbau wird noch eine Revision erfolgen.

Die Winterzeit beginnt

6-Volt Batterie

Nun ist es wieder soweit. Die Winterzeit beginnt und die Oldtimer werden eingewintert. Für den 64er Käfer gilt das dieses Jahr vermutlich noch nicht. Mit etwas Glück startet im Dezember ein weiterer Versuch, den Motor abzudichten. Danach darf er dann auch in die Winterpause.

Industriemotor zerlegt: Darum lief er nicht

Die Welle für den Verteiler ist zerstört

Die Ursachenforschung beim Industriemotor geht weiter. Daher wurde er komplett zerlegt und die Komponenten geprüft. Die Köpfe, Kolben, Zylinder und Lagerschalen schauen noch gut aus – jedoch wurde die Welle für den Zündverteiler komplett zerstört. Wie das passieren kann ist mir noch nicht klar – der zerlegte Motor wird nun auf unbestimmte Zeit eingelagert.

Ausfahrt nach Düsseldorf

VW Käfer und schöner Mercedes W123

Heute ging es nach dem Motor-Eingriff das erste Mal auf eine größere Tour. Soweit hat alles gut geklappt, nachdem die Kaltstartautomatik angeschlossen und die Zündkabel verlegt waren. Der Gaszug muss noch angepasst werden, da dieser zu straff ist, was zu einem erhöhten Standgas führt.

Leider verliert der Motor immer noch etwas Öl – hier werde ich noch beobachten, ob dies abnimmt, wenn der Öl-Stand wieder genau zwischen Min- und Max-Markierung liegt. Ich habe den Verdacht, dass es ab einer bestimmten Menge aufhört, das Öl an der Schwungscheibe rauszudrücken.

Morgen erfolgt dann auch die Montage des Öl-Auffang-Bleches, womit zumindest keine Umweltbelastung entsteht, wenn der Käfer Öl verliert.

Da das Wetter wieder schlechter wird, sind es für 2021 vermutlich nur noch wenige Fahrten. Sobald es das Wetter zulässt, werde ich aber noch ein paar Touren machen. Parallel werde ich mit dem Zerlegen des Industriemotors beginnen, um endlich die Ursache für die Probleme mit dem Motor zu finden.

Spätschicht: Motor abdichten

Umgeben von schönen T3 Bussen

Der Motor war nun erneut kurz draußen, um diesen am Schwungrad abzudichten. Dieses Mal mit einer vernünftigen Bühne und ein paar Neuteilen (Neue Mutter, Dichtring,…). Bis in den späten Abend wurde geschraubt – die Heimfahrt verlief schonmal ohne Öl-Verlust. Am Wochenende gibt es eine längere Ausfahrt, um zu schauen, ob der Motor nun dort endlich dicht hält.

HU 2021 bestanden

Nächste HU 2023

Der 64er hat heute eine wichtige Hürde genommen und trotz „altem“ Motor die HU im ersten Anlauf erfolgreich gemeistert. Zudem hat die Werkstatt die Ventile eingestellt, sodass nun eigentlich alles gut ist.

Das stimmt so leider nicht, denn am Schwungrad verliert der Motor immer noch zu viel Öl – das darf kein Dauerzustand werden – besonders, wo jetzt Stößelschutzrohre, Öl-Deckel und Öl-Kühler staubtrocken sind, ärgert es umso mehr, dass er dort undicht ist. Daher werde ich nun den teuren Weg wählen und nach einer Werkstatt suchen, die auch diese Stelle perfekt abdichten kann. Die zwei eigenen Versuche waren ja leider erfolglos. Des Weiteren bekommt der Motor noch ein „Kuchenblech“ verpasst, damit in jedem Fall keine peinlichen Öl-Flecken mehr auf Parkplätzen etc. entstehen. Ein wenig „schwitzen“ ist bei den alten Boxermotoren ja normal.

Fly-and-Drive-In 09-2021

Viele luftgekühlte VW auf dem Treffen

Saisonabschluss in Mönchengladbach für 2021 – und so ging es bei schönstem Wetter zum Flughafen. Neben interessanten Benzingesprächen waren dieses Mal erstaunlich viele Porsche 912 anwesend – auch wenn man auf dem Bild keinen finden wird. In 2022 wird auch der 64er das Ziel mal ansteuern – obwohl es für mich interessanter ist, die anderen Oldtimer einmal aus der Nähe zu betrachten.

Motortausch und zurück zum Original

Der Industriemotor muss weichen

Heute wurde der Rückbau auf den alten 1200er Motor gestartet. Alle Anbauteile bis auf Benzinpumpe und Lichtmaschine sind abgebaut, damit der Ausbau möglichst einfach gelingt. Mittlerweile ist der Motor bereits ausgebaut. Die nächsten Schritte sind der Tausch der Kupplung zurück auf den alten 1200er Motor und dessen Einbau in den Käfer. Beim alten Motor wurde heute noch das Ventilspiel von Zylinder 1 nachgestellt und eine neue Kopfdichtung eingesetzt. Die Hoffnung besteht, dass der Käfer nun bald zur Hauptuntersuchung kann und es sich beim Herbst noch ein paar schöne Tage für eine Ausfahrt finden. Dieses Jahr war es wetterbedingt und durch den defekten Motor leider nicht möglich, den Käfer viel zu bewegen.

Neuer Motor: Einfach ein Desaster

Goldfarbene Späne im Öl

In den letzten Tagen hat sich die Prognose für den Industriemotor leider verschlechtert. Als beim Öl-Wechsel extrem viele und grobkörnige Späne gefunden wurden, lief der Motor plötzlich wieder extrem schlecht.

Auch ein erneutes Einstellen sowie der komplette Wechsel von Zündverteiler, Vergaser und Benzinpumpe brachten keinen Erfolg. Daher keimt so langsam die Idee, den alten Motor abzudichten und wieder im Käfer zu verbauen. Der Öl-Kühler ist bereits mit neuen Dichtungen versehen und in den nächsten Tagen folgt dann der Simmerring. Dies ist leider derzeit die sicherste Option, wie der Käfer zurück auf die Straße kommt. Der Industriemotor wird dann als Ersatzteilspender genutzt und zerlegt – vielleicht findet sich ja der Grund, warum dieser nicht vernünftig läuft und auch, woher die Metallteile im Öl stammen.

Neuer Motor: Status quo

Die neuen Zündkerzen haben nicht lange überlebt

Das letzte Wochenende wurde für einen zweiten Anlauf genutzt, den Motor vernünftig ans Laufen zu bringen. Dieses Mal mit Verstärkung in Form eines erfahrenen KFZ Mechanikers.

Nachdem der zweite Versuch noch schlechter startete (der Motor wollte gar nicht starten), gab es nach und nach Hoffnung, dass der Motor doch im Käfer verbleiben kann. Letztendlich konnte man ihn unter komplett verstellter Zündung und mit Startpilot zum Laufen bringen. Er durfte dann erstmal so länger laufen, bis wir die Zündung dann auf den via Prüflampe ermittelten Zeitpunkt eingestellt haben. Im warmen Zustand klappte es dann merkwürdigerweise. Er durfte dann auch länger mit den Setup laufen – beim Rausbeschleunigen gab es aber weiterhin Fehlzündungen.

Wir haben dann Position der Zylinder mit der OT Markierung abgeglichen, die Zündspule und den Abstand vom Verteilerfinger geprüft. Da alles in Ordnung schien, haben wir nochmal neue Zündkerzen verbaut (dieses Mal Bosch anstelle von NGK, welche ich bislang immer problemlos fahre). Nach dem Wechsel war auch das Beschleunigen bzw. hohe Drehzahlen kein Problem mehr.

Um das Setting zu optimieren, wurde er dann noch abgeblitzt und lief so, dass wir uns eine Probefahrt getraut haben. Diese klappte sehr erfolgreich und der KFZ Meister konnte endlich weiter zum nächsten Kunden.

Die nächsten Schritte sind nun der Test, wie das Startverhalten mit kaltem Motor nun auch wieder möglich ist. Sollte das der Fall sein, so wird der Motor komplettiert und es kommt frisches Öl rein.

Einen Wehmutstropfen gibt es leider doch – nach der Testfahrt gab es auch bei diesem Motor zwei kleine Tropfen Öl. Hier habe ich noch die Hoffnung, dass dickeres Öl dies minimieren wird.

Desaster mit dem Industriemotor

Was es das mit dem 122er?

Das Thema Zündung einstellen entwickelt sich zu einer Herkulesaufgabe. War es anfangs noch möglich (ohne Leistung) Testfahrten zu absolvieren. Es ist schon alles mehrmals getestet und geprüft – der Industriemotor mag im Käfer einfach nicht vernünftig laufen. Zu allem Überfluss gab es am Ende noch einen sehr großen Öl-Verlust am dritten Zylinder. Hoffentlich ist es nur die Kopfdichtung gewesen – die Menge und Farbe lässt aber Böses erahnen. Aktuell habe ich – sollte der Motor keinen Schaden genommen haben – jedoch keine Idee, wie man diesen besser eingestellt bekommt. Nächste Woche werde ich mir die undichte Stelle anschauen. Derzeit schaut es so aus, als müsste der alte Motor bald wieder rein.

64er Käfer mit neuem Motor

122er Industriemotor

Mit etwas Fleiß und Mühe hat es der „neue“ Motor in den Käfer geschafft. Zum Glück gab es keine Startprobleme und er sprang sofort an.

Nun stehen noch Restarbeiten wie die Feinabstimmung der Zündung sowie das Montieren diverser Anbauteile an. Das wird in den kommenden Wochen erledigt.

Neuer Motor für den VW Käfer

Engine swap

Endlich habe ich etwas Zeit gefunden, um den leider undichten Motor auszubauen. Dieser wird nun durch einen wenig gelaufenen Industriemotor ersetzt. Aus Zeitgründen werde ich nun doch den Originalvergaser und Verteiler übernehmen. Das Experiment mit der Magnetzündung und dem Vergaser mit Choke kann ich später immer noch starten. Die Kupplung ist schon am 122er Motor montiert und somit ist dieser fertig zur Montage. Hoffentlich ist der Industriemotor genauso zuverlässig wie der originale 1200er – bis auf den Öl-Verlust lief dieser wirklich gut.

Fly-and-Drive Mönchengladbach 6-2021

Porsche 911

Ende Juni 2021 war wieder Zeit für das Oldtimer-Treffen am Flughafen Mönchengladbach. Das Wetter war traumhaft und es gab – wie immer – interessante historische Fahrzeuge zu sehen. Den Termin im Juli konnte ich leider nicht wahrnehmen, da die Arbeiten am Käfer starten.

Käfer-Club Treffen 2021-1

Dank schönem Wetter reisten viele mit dem Oldtimer an

Endlich konnten wir mal wieder ein eigenes Treffen veranstalten. Es war ein perfekter Sonntag Nachmittag mit vielen alten und neuen Gesichtern sowie sehr schönen Volkswagen. Die An- und Abreise durch die Dörfer war auch sehr schön. Wenn es die Umstände zulassen, werden wir nächsten Monat ein weiteres Treffen veranstalten.

Neues Werkzeug zum Motorausbau

Eigentlich für Motorräder gedacht

Bereits Ende 2020 hatte ich mit dieses schicke Werkzeug zugelegt. Damit kann ich nun sehr gut den Motor etwas anheben und diesen somit hoffentlich gut ein- und ausbauen. Beim letzten Mal war das besonders beim Einbau eine wackelige Angelegenheit. Im Sommer kommt es hoffentlich zum ersten Einsatz.

Schalter für den Scheibenwischer ausbauen

Der alte Schalter ist endlich ab

Derzeit bleibt nicht viel Zeit für die anstehenden Arbeiten beim Käfer. In den letzten Tagen konnte ich jedoch den Ausbau vom undichten Scheibenwischer-Schalter vornehmen. Natürlich lief es nicht nach Plan und weder das Spezialwerkzeug noch das Ersatzteil hat gepasst (beides für spätere Modelljahre). Mittlerweile habe ich ein Ersatzteil für einen VW 1500 erworben, welches hoffentlich auch passt – es ist jedenfalls nahezu identisch mit dem defekten Schalter.

Am Wochenende werde ich den Einbau starten und hoffentlich läuft dieser etwas unkomplizierter. Merkwürdig ist, dass alle drei Schalter komplett unterschiedliche Nummern zur Belegung haben (ok, plus und Masse sind identisch). Das sollte aber eine lösbare Aufgabe sein.

Neues Zuhause

Warten auf den neuen Motor

Der Käfer hat im April 2021 sein neues Zuhause bezogen. Nun gibt es Wasser, Strom und vieles mehr vor Ort, sodass sich neue Möglichkeiten ergeben, den 64er zu warten.

Da das neue Zuhause selber noch Zuwendung benötigt, müssen die anstehenden Arbeiten noch etwas warten. Immerhin gab es heute einen neuen Keilriemen – die Tage wird die Achse noch abgeschmiert – neues Öl wird der alte Motor nicht mehr erhalten – durch die wenigen Ausfahren in 2020 dürfte es nicht zu sehr verbraucht sein.

Saison 2021 gestartet

Erste Testfahrt im Februar 2021

Die Saison 2021 kann unerwartet früh beginnen – gab es letztes Wochenende noch Schneelandschaften mit Temperaturen unter 0 Grad, ist eine Woche später schönstes Frühlingswetter mit bis zu 19 Grad. Das ist Anlass genug, den 64er aufzuwecken für eine Ausfahrt.

Nach kurzen Startproblemen ( ich hatte die Kontakte gereinigt ) klappte es und der Motor lief sehr zuverlässig. Die Kaltstartautomatik muss für kältere Tage jedoch noch feinjustiert werden – da der Motor getauscht werden soll, wird sich das aber nicht lohnen.