VW Käfer Sondermodell „Silver bug“

Ein kleines Käfer-Treffen zwischen dem „Fake“-Jeans-Käfer und einem echten Silver-Bug

Der VW Käfer „Silver Bug“ ist eines jener Sondermodelle, die heute unter Kennern für leuchtende Augen sorgen. Auf den ersten Blick wirkt er zurückhaltend, fast nobel – doch genau das macht seinen Reiz aus. Das Sondermodell wurde in den Jahren 1981 und 1982 aufgelegt und basierte technisch auf dem bewährten 1200er Käfer mit 34 PS (für Mexiko gab es bereits den 1600er Motor). Damit blieb er der klassischen, luftgekühlten Linie treu, während andere Märkte sich längst moderneren Konzepten zuwandten.

Charakteristisch für den Silver Bug war seine exklusive Metallic-Lackierung in Silber-metallic (L90G), die ihm einen deutlich edleren Auftritt verlieh als den Standardmodellen. Ergänzt wurde der Look durch schwarze Zierstreifen mit „Silver Bug“-Schriftzug auf den Flanken. Im Innenraum setzte sich das stimmige Konzept fort: schwarz-weiss karrierte Polster und eine vergleichsweise umfangreiche Ausstattung für einen 1200er. Trotz seiner „Luxus“-Anmutung blieb die Technik bewusst bodenständig und robust – luftgekühlter Boxermotor im Heck, Hinterradantrieb und das unverwechselbare Käfer-Fahrgefühl.

Interessant ist, dass der Silver Bug zu einer Zeit erschien, als das Ende der Käfer-Produktion in Deutschland bereits vollzogen war. Er war somit Teil jener späten Sondermodelle aus Mexiko, mit denen Volkswagen die Baureihe emotional auflud und den Absatz stabilisierte. Genau diese späten Editionen sind heute bei Sammlern besonders gefragt.

Ein überraschendes Detail: Der Silver Bug war streng limitiert – es wurden lediglich rund 3.700 Exemplare produziert. Nur ein Teil davon wurde nach Deutschland exportiert. Dadurch ist er heute deutlich seltener als viele bekanntere Sondermodelle wie der „Jeans“-Käfer. Wer heute einen originalen Silver Bug mit korrekten Streifen, Felgen und Innenausstattung findet, besitzt ein Stück späte Käfer-Geschichte. Und vielleicht genau deshalb gilt er unter Fans als einer der stilvollsten Abschiedsgrüße des klassischen 1200ers.

Elektrische Wischwasser-Pumpe für den Mexiko Käfer

Der schwarze Knopf sorgt nun im Zweifel für klare Sicht

Ein wenig Neuzeit ist dann doch nötig: Das Scheiben-Wischwasser wird nun nicht mehr über den Luftdruck des Ersatzreifen sondern über eine elektrische Pumpe gefördert.

Da der Mexiko Käfer auch bei schlechtem Wetter uneingeschränkt fahrbereit sein muss, wurde die Anlage zur Scheiben-Wischwasser auf eine zuverlässige Lösung umgerüstet. Der Umbau war erstaunlich unkompliziert. Lediglich ein neues Ziergitter und ein zur Optik passender Knopf war neben dem Umrüst-Set für rund 20 Euro erforderlich.

Da auch der Motor mittlerweile gut eingestellt ist, sind nun alle notwenigen Arbeiten abgeschlossen. Sobald es die Temperaturen zulassen werden nun noch die hinteren Kotflügel lackiert und dann am Käfer montiert. Das sind dann erstmal die letzten fest eingeplanten Arbeiten am Mexiko-Käfer.

Parallel wird noch der zweite 122er Industriemotor aufbereitet, damit dieser einmal auf dem Motor-Prüfstand laufen kann. Diese Arbeiten haben aber keine Priorität und werden nur nebenbei getätigt.

123-Verteiler und Vergaser-Überholung

Alles Neu in 2026. Der Mex läuft nun mit einem 123-Verteiler und einem überholten Vergaser

Da der Mexiko-Käfer möglichst alltagstauglich sein muss, hat der Motor ein paar Upgrades erhalten. Zum Einen ist nun ein 123-Verteiler im Einsatz (inklusive neuer Zündkabel). Außerdem wurde der Vergaser zur Überholung gegeben und erfreut sich nun wieder einem neuwertigen Zustand.

Leider konnten diese Maßnahmen zuerst die bekannten Probleme (Absterben im Leerlauf nach Gas-Wegnahme) nicht lösen. Durch Anpassung vom Gemisch und der Leerlauf-Drehzahl ist es nun erst einmal behoben. Die Solex 30 PICT-3 sind wohl bekannt für ihre Empfindlichkeit. 100% zufriedenstellend ist es noch nicht, da das Standgas nun noch etwas zu erhöht ist. Zudem besteht die Gefahr, dass die Einstellung bei der nächsten AU wieder verstellt wird. Hier ist also noch etwas Feintuning erforderlich.

Aufgrund der derzeitigen winterlichen Temperaturen gibt es ansonsten wenig Neuigkeiten. Von den angeschafften Winterreifen war leider ein Reifen so beschädigt, dass dieser nun ersetzt werden muss. Bei den vergleichsweise teuren Vredestein Snow Classic etwas schmerzhaft, aber das ist der Preis, wenn man originale Oldtimer-Reifen fahren möchte. Das sind halt keine Massenprodukte mehr und man muss froh sein, wenn Hersteller sowas überhaupt noch als Neuware anbieten.

Arbeiten für 2026 sind weiterhin der Umbau auf Bügeleisen-Rückleuchten beim Mex, das Einstellen der Spur sowie Kleinigkeiten und die Lackierung des hinteren linken Kotflügels beim 64er Käfer. Dieser benötigt zudem frische Bremsflüssigkeit. Das überlasse ich aber der Werkstatt.

Backdating: Umbau auf ältere Rückleuchten und Motorhaube

Umrüstung auf Bügeleisen-Rückleuchten und ältere Motorhaube

Durch eine Anzeige auf Kleinanzeigen wurde ich aufmerksam auf ein günstiges Angebot für zwei Kotflügel sowie eine ältere Motorhaube. Da das Mexiko-Käfer-Projekt bis auf Kleinigkeiten sowie die Winterfelgen erfolgreich abgeschlossen ist, wird der Mexiko-Käfer nun auf eine Optik der 70er Jahre mit den Bügeleisen-Rücklichtern umgebaut. Die Vorbereitungen werden noch in 2025 erfolgen. Temperaturbedingt ist die Lackierung der Teile jedoch erst im Frühjahr 2026 wieder möglich, wenn wir die 18-Grad-Marke erreichen.

Ein weiteres, kleines Projekt war die Feineinstellung vom Motor. Dieser lief trotz gutem Ventilspiel, neu abgedichtetem Vergaser, optimalen Zündzeitpunkt und neuer Zündkabel nicht mit genug Kraft und schaffte es grade so auf 70 km/h.

Die Ursache war nur durch einen Schrauber-Kollegen zu finden. Die Unterdruck-Verstellung am verbauten Verteiler ist zu schwergängig und bleibt manchmal stehen. Das führt zu einem zufälligen Zündzeitpunkt und schlechter Kraftausbeute.

Temporär wurde nun der ursprüngliche Verteiler etwas aufbereitet und verbaut. Dieser ist zwar optisch nicht ganz so schön, aber anscheinend technisch in einem besseren Zustand. Ziel ist es, im Winter den Verteiler und den Ersatz-Vergaser zu überholen. Vielleicht wird die Zündung aber auch auf einen 123-Verteiler umgebaut, damit der Mexiko-Käfer möglichst Alltags-Tauglich ist.

Projekt Winterreifen gestartet

Die Felgen vom Aubergine Käfer bekommen ein zweites Leben

Damit der Mexiko-Käfer in Zukunft auch in der nassen Winterzeit sicher unterwegs ist, benötigt dieser noch einen Satz Winterreifen. Hierzu hat sich ein Satz original VW Käfer Felgen gefunden, welche in nächster Zeit aufbereitet und neu lackiert werden.

Die Farbwahl hat sich bereits gefunden und als Reifen wird der Vredestein Snow Classic aufgezogen, da dieser eintragungsfrei zulässig ist. Das sind aber nicht die einzigen Arbeiten, die bis zur nächsten Saison am Mexiko-Käfer geplant sind.

Julius Mexiko-Käfer wieder offiziell zugelassen

Seit 1992 im Dornröschenschlaf und nun mit H wieder auf der Straße

Nach viel Arbeit, Stress, Hoffen und Banken ist der Julius-Käfer nun wieder erfolgreich auf den deutschen Straßen unterwegs. Seit Oktober 2025 trägt auch er mit Stolz ein H-Kennzeichen und wird nächstes Jahr vielleicht das ein oder andere Treffen anfahren. Hier muss ich noch genau schauen, da der 64er Käfer auch bewegt werden möchte.

Es gibt noch kleine Restarbeiten im Winter zu tun, wie die perfekte Abstimmung des Motors inkl. Einstellen der Ventile oder dem finalen Versiegeln der Schweißarbeiten. Zudem gibt es noch kleine optische Verbesserungen, die noch erfolgen sollen. Die größeren Projekte werden aber in eigenen Beiträgen näher betrachtet. Jetzt erfreuen wir uns erstmal an einem fahrbereiten VW Käfer, welcher dann in der nächsten Zeit die VW Niederlassung in Krefeld besuchen wird, wo er einst ausgeliefert wurde.

Nachsitzen für den Mexiko Käfer

Leider war der erste Anlauf zum Bestehen der HU ein totaler Fehlschlag

Im August war es soweit: Der Mexiko Käfer wurde für die HU und AU erstmalig nach seiner „Renovierung“ vorgestellt. Leider ist er krachend durchgefallen, weil der Prüfer (KÜS) noch einige versteckte Stellen mit Rost entdeckt hat und zudem die Reifen (Allwetter in 175/65/R15) und Felgen (es handelt sich hier um die original Standard-Sportstahlfelgen für den Käfer von Volkswagen) – warum auch immer – nicht eintragen wollte.

Nun wurde nachgearbeitet und der Käfer wird im Herbst dann dem TÜV Nord vorgestellt, in der Hoffnung, dieses Mal auch die HU erfolgreich zu bestehen und zusätzlich die 21er Abnahme als Oldtimer zu erreichen, damit er auch ein H-Kennzeichen tragen darf.

Das nächste Update erfolgt bei der Wiedervorstellung zur HU. Leider hat es länger gedauert und es wird somit wieder eine komplette Prüfung inkl. neuer AU werden. Hoffen wir, dass der Prüfer dieses mal zufrieden ist und die Plakette erteilt.

Julius Käfer ist wieder rollbar

Sehr bald sieht er wieder kompletter aus

Auch wenn es derzeit wenig Updates zum Mexiko-Käfer gibt, geht es mit großen Schritten dem Endspurt entgegen. Hierbei gibt es eine Vielzahl von kleineren Arbeiten insbesondere der Elektrik, welche ich nicht alle mit einem eigenen Beitrag dokumentieren werden.

Dieses Wochenende wird das Heck mit der Stoßstange komplettiert und vorne gibt es den linken Kotflügel zurück. Der rechte Kotflügel wird aktuell erneut lackiert, da der ursprüngliche Lieferant der Farbe leider zwei Mal nicht annähernd den Farbton Lido-Grün getroffen hat (aus diesem Grund ist das Abschlussblech nun deutlich dunkler als der Rest). Mit MG Colors habe ich nun aber einen Hersteller gefunden, der seine Farben perfekt anmischen kann.

Bei der Werkstatt sind nun die neuen Reifen bestellt und in ca. zwei Wochen werden die VW Sport-Stahlfelgen dann montiert. Bis dahin ist hoffentlich bereits die neue Frontscheibe eingesetzt und der rechte, vordere Kotflügel sowie die Stoßstange montiert.

Als große Baustelle ist dann nur noch die Elektrik offen. Hier gibt es aktuell noch eine Störung beim Rückfahrlicht. Hoffentlich ist dies nur eine Kleinigkeit und kein defekter Schalter. Zudem ist noch unklar, ob die vordere Beleuchtung funktioniert. Erwartungsgemäß gibt es immer ein kleines Detail, welches dann doch etwas Zeit benötigt.

Wenn alle größeren Arbeiten erledigt sind, gibt es noch frisches Öl für den Motor und dann darf sich die Werkstatt um das Bestehen der HU/AU sowie der H-Abnahme kümmern. Das wird sicherlich noch ein letztes Mal etwas Geld und Nerven kosten.

Zwischenstand am Mexiko Käfer

Fleißarbeit am hinteren Radkasten

Auch wenn es derzeit nicht zu jedem Detail einen Beitrag gibt, geht es trotz Erkältungszeit & Co. in kleinen Schritten weiter, um das Ziel den Käfer im Sommer wieder auf der Straße zu haben.

Die beiden hinteren Kotflügel wurden auf der Innenseite aufbereitet und mit Steinschlagschutz versehen. Hierzu gab es zum Glück zwischendurch ein paar Sonnige Tage, die eine intensive Reinigung und Lackierung erlaubten.

Weiter geht es aktuell mit dem Entfernen der alten Schutzlackierung und dem Entrosten. Diese Arbeiten sind leider zeitintensiv und es wird noch ein paar Wochen dauern, bis auch der rechte, hintere Radkasten in einem guten Zustand ist. Immerhin ist der Wärmetauscher in einem sehr guten Zustand und konnte nach einer Aufbereitung bereits mit Hitzeschutz-Lack versehen werden.

Nach Abschluss dieser Arbeiten geht es dann wieder an neue, interessantere Themen, welche hier dann auch ausführlicher dokumentiert werden.

Mit dem 64er Käfer gab es auch schon die ersten Ausfahrten. Nach Überholung der hinteren Schaltstangenführung lässt dieser sich wieder super schalten.

Rechtes Radhaus erfolgreich instand gesetzt

Die Hinterrad-Bremse wurde komplett erneuert

Es geht weiter am Mexiko-Käfer. Nachdem der komplette linke Radkasten inklusive neuer Lackierung aufbereitet wurde, konnte die neue Bremsleitung verlegt und die Bremse überholt werden. In Summe dauert es dann doch länger als initial geplant.

Nebenbei wurde auch das Heckblech final lackiert und dieses kann somit bald final verbaut werden. Lediglich die Dichtungen zwischen Karosserie und Motorblechen fehlt hier noch.

Mittelfristig geht es dann auf der rechten Seite am Radkasten weiter. Hier wartet dann nochmal die identische Arbeit. Daher wird es hier nicht im Detail Berichte geben, da es 1:1 die gleiche Arbeit ist (bis auf ein kleines Loch, dass noch geschweißt wird). Wenn alles planmäßig verläuft, sind diese Arbeiten alle bis Mitte März abgeschlossen, sodass passend zum Frühling mit der Montage der vielen Teile begonnen werden kann, damit wir wieder einen optisch kompletten Käfer haben. Somit schaut es derzeit gut aus, den Käfer im Sommer 2025 wieder auf die Straße zu bringen.

Heckabschlussblech final lackiert

Aufgrund der Temperaturen wurde im Haus lackiert

In kleinen Schritten geht es weiter am Mexiko Käfer. Es wurden einige Teile repariert und aufbereitet. Insbesondere wurde der komplette Bereich der linken Hinterachse überarbeitet inklusive der Bremsleitungen, welche sich mit aufgesetztem Häuschen und ohne Hebebühne nur mit erheblichem Aufwand neu verlegen lassen.

Zudem wurde das Heckabschlussblech lackiert und somit kann es bald final montiert werden (es wurde ja auf die schaubbare Version umgebaut). Hierzu sind noch ein paar Vorkehrungen zu machen, damit die aufeinander liegenden Bleche nicht sofort verschrammen und rosten.

Überarbeitung der hinteren Trommelbremse

Die hintere Bremse muss einmal komplett neu

Nachdem sich endlich die Bremstrommel lösen ließ, wurde der desaströse Zustand der Bremse sichtbar. Hier sind auch neue Bremsbeläge nötig, da diese im unteren Bereich komplett abgefahren sind.

Zunächst wird jedoch der Radkasten, Bremsleitungen und weitere Details aufbereitet. Hier waren noch viele kleine Details, bis es dann zur Überholung der Bremse geht. Auf der rechten, hinteren Seite wartet vermutlich noch einmal die gleiche Arbeit. „Spannend“ wird das Verlegen der Bremsleitung über das Getriebe. Es besteht die Hoffnung, dass die alte Leitung zuerst ausgebaut werden kann und die neue Leitung dann entsprechend vorgebogen eingesetzt wird.

Zweiter Seitenspiegel für den Mexiko Käfer

Zubehör-Seitenspiegel für den Mexiko Käfer

Da der Mexiko Käfer kein reines Freizeitauto werden soll, sondern ab und zu auch mal im Alltag gefahren wird, erhält er einen Außenspiegel für die rechte Beifahrertüre. Natürlich gibt es hier passenden Zubehör, sodass eine Nachrüstung kein Problem ist. Drei kleine Blechschrauben sind nötig, um die Aufnahme für den Spiegel zu montieren. Der Rest ist schnell erledigt.

Die „Renovierung“ vom Mexiko Käfer schreitet voran

Das Heck-Abschlussblech wurde schon mal probegesteckt

Der Mexiko Käfer steht (temporär) wieder auf allen vier Rädern. Das bedeutet: Es geht mittlerweile am Heck mit diversen Arbeiten weiter. Hier gibt es viele kleine Instandsetzungen am Blech sowie dem Innenraum. Später geht es dann weiter mit der hinteren Bremsanlage, welche auch neue Leitungen und Bremszylinder erhalten wird.

Überraschend ist immer der wirklich gute Zustand der Bodengruppe. Auf der rechten Seite wurden nur Oberflächenrost sowie zwei kleinere Löcher gefunden, welche mit überschaubarem Aufwand instand gesetzt werden können. Auch die Endspitzen müssen nicht ersetzt werden – das reduziert die Arbeiten erheblich.

Eine Anekdote gibt es noch zur Rückbank. Die Bestuhlung wurde von einem Vorbesitzer offenbar durch eine Version bis 1977 getauscht. Daher hat der Käfer nun eine andere Sicherung der Rückbank. Das Halteband, wie es bei einem Mexikaner eigentlich zur Sicherung vorgesehen war, wird trotzdem verbaut. So schaut es wenigstens optisch original aus.

Durch die mittlerweile kalten Temperaturen ist es jedoch nicht möglich in der ungeheizten Scheune mehrere Stunden zu arbeiten und auch Lackierungen sind vermutlich erst wieder ab März möglich. Daher wird es wohl immer nur kleinere Fortschritte geben. Der Zeitplan, dass der Käfer im Sommer 2025 wieder auf der Straße ist, wird aber wohl eingehalten, da keine neuen großen Baustellen dazukommen sind.

Neuer Haupt-Bremszylinder

Der neue HBZ ist endlich an seinem Platz

Nachdem die gröbsten Schweißarbeiten abgeschlossen sind, konnte nun endlich auch der neue Hauptbremszylinder (HBZ) verbaut und die ersten Bremsleitungen verlegt werden. Diese sind erforderlich, da die originale Bremsanlage komplett vergammelt ist. Bei den Bremsleitungen wurde auf ein fertiges Set zurückgegriffen, sodass kein Bördeln der Leitungen erforderlich ist. Plan ist es, nun die Bremse vorne soweit fertig zu machen, dass sich die Arbeiten danach insgesamt an den hinteren Teil des Käfers verlagern können.

Beide Stoßdämpfer sind nun auch wieder verbaut. Es fehlt somit „nur“ noch das Überholen der Bremstrommeln, damit die Hauptarbeiten (der Tank und die Elektrik kommen zu einem späteren Zeitpunkt) am Vorderwagen abgeschlossen sind.

Mexiko Käfer: Kleinere Arbeiten

Die „neue“ Haube bekommt eine Dichtung

Neben dem Abschluss der größeren Schweißarbeiten im Fußraum vor dem Fahrersitz (welche zu 80% abgeschlossen sind), geht es auch immer an kleineren Baustellen voran. So wurde beispielsweise das Schloss fürs Handschuhfach getauscht und instand gesetzt, diverse kleine Lackschäden ausgebessert und begonnen, den Rahmen der Bodengruppe mit Schutzlack (Hammerite Hammerschlag) zu lackieren. Als besonders zeitintensiv gestaltete sich auch das Anbringen der Dichtung an der „neuen“ Kofferraumhaube.

Am Wochenende werden die Schweißarbeiten am Fußraum abgeschlossen. Danach geht es dann an die Versiegelung des Blechs. Diese letzten Arbeiten sind notwendig, bevor der neue HBZ (Haupt-Brems-Zylinder) inklusive der neuen Bremsleitungen verbaut werden kann. Danach geht es hoffentlich schneller und ohne größere Überraschungen weiter.

Ziel ist es, dass bis Weihnachten der Käfer am Vorderwagen wieder soweit komplettiert werden kann, dass er wieder auf allen vier Reifen steht und die Arbeiten auf den hinteren und rechten Teil (dieser steht derzeit teilweise nah an der Mauer und ist somit nicht gut zugänglich) verlagert werden können. Optimistisch gesehen, sollte der Käfer zu Ostern 2025 dann wieder – ohne Zulassung und mit Restarbeiten – rudimentär fahrbereit sein. Das liegt zum Großteil jedoch an der verfügbaren Zeit im Winter und ob die Temperaturen es erlauben werden, mehrere Stunden am Stück am Käfer zu arbeiten.

Vorfreude habe ich auf das schraubbare Heckblech, weil diese „Optimierung“ in Zukunft deutlich Zeit einsparen wird, wenn der Motor mal ausgebaut werden muss. Auch bin ich gespannt wie viel Power der Motor noch hat. Es ist auf jeden Fall nicht mehr der Originale und auch kein Mexico-Motor. Die Kompression ist aber im Vergleich zu dem Motor im 1964er Käfer deutlich höher, was vielversprechend klingt.

Neues Bodenblech für den Mexiko Julius-Käfer

Die Vorbereitungen zum Einschweißen laufen

Die hoffentlich letzte große Blecharbeit ist hoffentlich bald am Mexiko Käfer (Julius) abgeschlossen. Das Blech wird derzeit vorbereitet, damit es final eingeschweißt werden kann und hoffentlich stabil genug ist, um später die HU zu bestehen. Dazu wird es von beiden Seiten geschweißt werden und danach ordentlich versiegelt. Seitlich geben die Schrauben, welche das Häuschen mit der Bodengruppe verbinden, zusätzlichen Halt.

In den nächsten Wochen sind dann die Arbeiten in diesem Bereich voraussichtlich abgeschlossen und es kann dann die neue Bremsleitung inkl. dem neuen HBZ verlegt werden. Dann wäre das Projekt einen großen Schritt weiter.

Zierstreifen für den Mexiko Käfer „Julius“

Nach dem Lackieren ist nun auch die Zierleiste mit den Streifen wieder angebracht

Nachdem das gute Wetter im August für Lackierarbeiten genutzt wurde, ist nun auch eine neue Zierleiste (natürlich gekauft beim Veteranen Service) angebracht und die beiden Zierstreifen darunter platziert.

Aktuell wird der Bereich rund um die Pedalerie ausgebessert und in einem weiteren Schritt das große Blech für den Unterboden eingeschweißt. Dies erfordert jedoch noch etwas Zeit, da die Fläche wirklich größer ist und in Zukunft gegen Rost geschützt werden soll. Die bereits geschweißten Stellen wurden mit roter Rostschutzfarbe versiegelt – hier geht es erst weiter, wenn die Schweißarbeiten am vorderen Teil des Käfers abgeschlossen sind.

Alle größeren Fehlteile sind mittlerweile besorgt, sodass es hoffentlich erstmal keine größeren Anschaffungskosten bis zur Fertigstellung gibt. Dann werden natürlich noch neue Reifen sowie die Kosten für die div. Abnahmen fällig.

Julius Käfer – Fortschritte am Vorderwagen

Spritzwand und Rahmenkopf sind erfolgreich aufgearbeitet und lackiert

Endlich gibt es wieder gute Fortschritte am Mexico Käfer „Julius“. Endlich waren die Arbeiten soweit abgeschlossen und es konnte der Rahmenkopf sowie die Spritzwand neu lackiert werden. Der Rahmenkopf wurde nach einer grundlegenden Lackierung noch teilweise mit Schutzlack versehen, da das Bodenblech im Alltag oft mit Dreck und Wasser belastet wird.

Die nächsten Arbeiten erfolgen unter dem Käfer. Hier gilt es, die Schweißarbeiten am linken Vorderbereich zu beenden und anschließend zu versiegeln. Im September kann dann hoffentlich schon mit der Verlegung der neuen Bremsleitung begonnen werden. Das wäre ein wichtiger Schritt, um den Käfer wieder straßentauglich zu bekommen.

Das hässliche Entlein wird verwandelt

Rückbau der von Vorbesitzern verursachten Lackschäden

Durch das Warten auf ein paar Teile und schlechtes Wetter habe ich mich erstmalig der instandgesetzten Wagenseite gewidmet. Leider wurde durch Vorbesitzer teilweise sehr unsauber gearbeitet und bei einer echten Restauration würde man hier ein neues Seitenteil einsetzen.

Da es bei uns jedoch „nur“ darum geht, den Mexiko Käfer wieder auf die Straße zu bringen, wird es lediglich kosmetische Eingriffe geben. Zum Glück lässt sich zumindest die per Pinsel aufgetragene Farbe an der größeren Fläche zur Türe hin entfernen, sodass nur ein kleiner Teil von mir lackiert werden muss. Der Bereich, welcher später unter dem Kotflügel verdeckt ist, bleibt wie er ist.