123-Verteiler und Vergaser-Überholung

Alles Neu in 2026. Der Mex läuft nun mit einem 123-Verteiler und einem überholten Vergaser

Da der Mexiko-Käfer möglichst alltagstauglich sein muss, hat der Motor ein paar Upgrades erhalten. Zum Einen ist nun ein 123-Verteiler im Einsatz (inklusive neuer Zündkabel). Außerdem wurde der Vergaser zur Überholung gegeben und erfreut sich nun wieder einem neuwertigen Zustand.

Leider konnten diese Maßnahmen zuerst die bekannten Probleme (Absterben im Leerlauf nach Gas-Wegnahme) nicht lösen. Durch Anpassung vom Gemisch und der Leerlauf-Drehzahl ist es nun erst einmal behoben. Die Solex 30 PICT-3 sind wohl bekannt für ihre Empfindlichkeit. 100% zufriedenstellend ist es noch nicht, da das Standgas nun noch etwas zu erhöht ist. Zudem besteht die Gefahr, dass die Einstellung bei der nächsten AU wieder verstellt wird. Hier ist also noch etwas Feintuning erforderlich.

Aufgrund der derzeitigen winterlichen Temperaturen gibt es ansonsten wenig Neuigkeiten. Von den angeschafften Winterreifen war leider ein Reifen so beschädigt, dass dieser nun ersetzt werden muss. Bei den vergleichsweise teuren Vredestein Snow Classic etwas schmerzhaft, aber das ist der Preis, wenn man originale Oldtimer-Reifen fahren möchte. Das sind halt keine Massenprodukte mehr und man muss froh sein, wenn Hersteller sowas überhaupt noch als Neuware anbieten.

Arbeiten für 2026 sind weiterhin der Umbau auf Bügeleisen-Rückleuchten beim Mex, das Einstellen der Spur sowie Kleinigkeiten und die Lackierung des hinteren linken Kotflügels beim 64er Käfer. Dieser benötigt zudem frische Bremsflüssigkeit. Das überlasse ich aber der Werkstatt.

Vorbereiten der neuen Karosserie-Teile

Die neue Motorhaube erhält innen eine schwarze Lackierung

Aktuell geht es weiter mit den Vorbereitungen der neuen Heckansicht (Bügeleisen-Rückleuchten und älteres Haubendesign). Ein Kotflügel ist nun bereit für die Lackierung und die Motorhaube ist fast fertig vorbereitet. Der rechte Kotflügel wird in den nächsten Wochen folgen und dann heißt es warten auf Temperaturen mit mindestens 20 Grad, um die Lackierung in Wagenfarbe in Angriff zu nehmen. Lediglich die Motorhaube konnte bereits von innen lackiert werden, da diese Seite später nicht mehr sichtbar ist.

Neuer Motor, neues Glück

Ein 122er Industriemotor in der 6-Volt-Ausführung

Es gibt Zuwachs in der VW-Sammlung. Über Kleinanzeigen hat es sich ergeben, einen weiteren Motor zu erwerben. Dieser ist soweit vollständig und dreht auch durch. Ziel ist es, diesen in 2026 mit neuem Öl zu versehen und über den Teststand ans Laufen zu bringen. Danach wird er wieder „eingemottet“ und bei Bedarf aufbereitet, um als Ersatz für den aktuell im 1964er Käfer verbauten Motor zu dienen.

Der aktuell bereits zerlegte 122er Motor wird somit als 12-Volt-Variante aufgebaut, da dieser dann der Ersatz-Motor für den Mexiko-Käfer dienen soll. Hierzu muss noch ein 12-Volt-Schwungrad beschafft werden, da zwei 6-Volt-Ersatzmotoren einfach keinen Sinn ergeben.

Backdating: Umbau auf ältere Rückleuchten und Motorhaube

Umrüstung auf Bügeleisen-Rückleuchten und ältere Motorhaube

Durch eine Anzeige auf Kleinanzeigen wurde ich aufmerksam auf ein günstiges Angebot für zwei Kotflügel sowie eine ältere Motorhaube. Da das Mexiko-Käfer-Projekt bis auf Kleinigkeiten sowie die Winterfelgen erfolgreich abgeschlossen ist, wird der Mexiko-Käfer nun auf eine Optik der 70er Jahre mit den Bügeleisen-Rücklichtern umgebaut. Die Vorbereitungen werden noch in 2025 erfolgen. Temperaturbedingt ist die Lackierung der Teile jedoch erst im Frühjahr 2026 wieder möglich, wenn wir die 18-Grad-Marke erreichen.

Ein weiteres, kleines Projekt war die Feineinstellung vom Motor. Dieser lief trotz gutem Ventilspiel, neu abgedichtetem Vergaser, optimalen Zündzeitpunkt und neuer Zündkabel nicht mit genug Kraft und schaffte es grade so auf 70 km/h.

Die Ursache war nur durch einen Schrauber-Kollegen zu finden. Die Unterdruck-Verstellung am verbauten Verteiler ist zu schwergängig und bleibt manchmal stehen. Das führt zu einem zufälligen Zündzeitpunkt und schlechter Kraftausbeute.

Temporär wurde nun der ursprüngliche Verteiler etwas aufbereitet und verbaut. Dieser ist zwar optisch nicht ganz so schön, aber anscheinend technisch in einem besseren Zustand. Ziel ist es, im Winter den Verteiler und den Ersatz-Vergaser zu überholen. Vielleicht wird die Zündung aber auch auf einen 123-Verteiler umgebaut, damit der Mexiko-Käfer möglichst Alltags-Tauglich ist.

Projekt Winterreifen gestartet

Die Felgen vom Aubergine Käfer bekommen ein zweites Leben

Damit der Mexiko-Käfer in Zukunft auch in der nassen Winterzeit sicher unterwegs ist, benötigt dieser noch einen Satz Winterreifen. Hierzu hat sich ein Satz original VW Käfer Felgen gefunden, welche in nächster Zeit aufbereitet und neu lackiert werden.

Die Farbwahl hat sich bereits gefunden und als Reifen wird der Vredestein Snow Classic aufgezogen, da dieser eintragungsfrei zulässig ist. Das sind aber nicht die einzigen Arbeiten, die bis zur nächsten Saison am Mexiko-Käfer geplant sind.

Julius Mexiko-Käfer wieder offiziell zugelassen

Seit 1992 im Dornröschenschlaf und nun mit H wieder auf der Straße

Nach viel Arbeit, Stress, Hoffen und Banken ist der Julius-Käfer nun wieder erfolgreich auf den deutschen Straßen unterwegs. Seit Oktober 2025 trägt auch er mit Stolz ein H-Kennzeichen und wird nächstes Jahr vielleicht das ein oder andere Treffen anfahren. Hier muss ich noch genau schauen, da der 64er Käfer auch bewegt werden möchte.

Es gibt noch kleine Restarbeiten im Winter zu tun, wie die perfekte Abstimmung des Motors inkl. Einstellen der Ventile oder dem finalen Versiegeln der Schweißarbeiten. Zudem gibt es noch kleine optische Verbesserungen, die noch erfolgen sollen. Die größeren Projekte werden aber in eigenen Beiträgen näher betrachtet. Jetzt erfreuen wir uns erstmal an einem fahrbereiten VW Käfer, welcher dann in der nächsten Zeit die VW Niederlassung in Krefeld besuchen wird, wo er einst ausgeliefert wurde.

Nachsitzen für den Mexiko Käfer

Leider war der erste Anlauf zum Bestehen der HU ein totaler Fehlschlag

Im August war es soweit: Der Mexiko Käfer wurde für die HU und AU erstmalig nach seiner „Renovierung“ vorgestellt. Leider ist er krachend durchgefallen, weil der Prüfer (KÜS) noch einige versteckte Stellen mit Rost entdeckt hat und zudem die Reifen (Allwetter in 175/65/R15) und Felgen (es handelt sich hier um die original Standard-Sportstahlfelgen für den Käfer von Volkswagen) – warum auch immer – nicht eintragen wollte.

Nun wurde nachgearbeitet und der Käfer wird im Herbst dann dem TÜV Nord vorgestellt, in der Hoffnung, dieses Mal auch die HU erfolgreich zu bestehen und zusätzlich die 21er Abnahme als Oldtimer zu erreichen, damit er auch ein H-Kennzeichen tragen darf.

Das nächste Update erfolgt bei der Wiedervorstellung zur HU. Leider hat es länger gedauert und es wird somit wieder eine komplette Prüfung inkl. neuer AU werden. Hoffen wir, dass der Prüfer dieses mal zufrieden ist und die Plakette erteilt.

Stecker-Belegung der VW Käfer Elefanten-Rückleuchten

Kleine Dokumentation der Stecker-Belegung

Dieses Foto war eigentlich nur zur internen Dokumentation gedacht, aber vielleicht hilft es jemanden, wenn man mal wieder etwas durcheinander gekommen ist, welches Kabel zu welcher Leuchte gehört.

Da die Kabel-Farben vom Kabelbaum teilweise anders und mit der Zeit etwas unkenntlich geworden sind, habe ich mir die Steckverbindungen mit Isolierband farblich markiert. Nun ist es relativ einfach, die passenden Stecker wieder zu verbinden.

Die einzige Herausforderung waren die Rückfahrleuchten, da einer der Vorbesitzer die Verkabelung samt fliegender Sicherung entfernt hatte. Zudem scheint der Schalter am Getriebe defekt zu sein.

Julius Käfer ist wieder rollbar

Sehr bald sieht er wieder kompletter aus

Auch wenn es derzeit wenig Updates zum Mexiko-Käfer gibt, geht es mit großen Schritten dem Endspurt entgegen. Hierbei gibt es eine Vielzahl von kleineren Arbeiten insbesondere der Elektrik, welche ich nicht alle mit einem eigenen Beitrag dokumentieren werden.

Dieses Wochenende wird das Heck mit der Stoßstange komplettiert und vorne gibt es den linken Kotflügel zurück. Der rechte Kotflügel wird aktuell erneut lackiert, da der ursprüngliche Lieferant der Farbe leider zwei Mal nicht annähernd den Farbton Lido-Grün getroffen hat (aus diesem Grund ist das Abschlussblech nun deutlich dunkler als der Rest). Mit MG Colors habe ich nun aber einen Hersteller gefunden, der seine Farben perfekt anmischen kann.

Bei der Werkstatt sind nun die neuen Reifen bestellt und in ca. zwei Wochen werden die VW Sport-Stahlfelgen dann montiert. Bis dahin ist hoffentlich bereits die neue Frontscheibe eingesetzt und der rechte, vordere Kotflügel sowie die Stoßstange montiert.

Als große Baustelle ist dann nur noch die Elektrik offen. Hier gibt es aktuell noch eine Störung beim Rückfahrlicht. Hoffentlich ist dies nur eine Kleinigkeit und kein defekter Schalter. Zudem ist noch unklar, ob die vordere Beleuchtung funktioniert. Erwartungsgemäß gibt es immer ein kleines Detail, welches dann doch etwas Zeit benötigt.

Wenn alle größeren Arbeiten erledigt sind, gibt es noch frisches Öl für den Motor und dann darf sich die Werkstatt um das Bestehen der HU/AU sowie der H-Abnahme kümmern. Das wird sicherlich noch ein letztes Mal etwas Geld und Nerven kosten.

Öl-Wechsel für den 64er Käfer

Dank der Rampen lässt sich der Öl-Wechsel problemlos durchführen

Vor den nächsten, längeren Ausfahrten war klar, dass der 64er „Bielefeld“ Käfer dringend neues Öl benötigt. Dies wurde auch beim Ablassen vom Altöl sichtbar, es war extrem dunkel und hatte seinen Job mehr als erledigt.

„Mal eben kurz“ war leider nicht möglich, da man es dann ja schon ordentlich erledigen möchte und zudem noch die GWD Öl-Schutz-Platte verbaut ist, welche zuverlässig dafür sorgt, dass kein Tropfen Öl auf den Boden kommt. Zum Glück keinen offensichtlichen Metallabrieb gefunden. Das lässt hoffen, dass es dem Motor dem Alter entsprechend gut geht.

Eigentlich war geplant, das Oldtimer Treffen in Wegberg anzufahren. Da es aber schon Nachmittag war, führte die Ausfahrt rund um Korschenbroich. Dieses Jahr wird der Schwerpunkt so oder so auf der Fertigstellung vom „Julius“-Käfer liegen. Hierzu gibt es auch bald wieder Neuigkeiten.

Zwischenstand am Mexiko Käfer

Fleißarbeit am hinteren Radkasten

Auch wenn es derzeit nicht zu jedem Detail einen Beitrag gibt, geht es trotz Erkältungszeit & Co. in kleinen Schritten weiter, um das Ziel den Käfer im Sommer wieder auf der Straße zu haben.

Die beiden hinteren Kotflügel wurden auf der Innenseite aufbereitet und mit Steinschlagschutz versehen. Hierzu gab es zum Glück zwischendurch ein paar Sonnige Tage, die eine intensive Reinigung und Lackierung erlaubten.

Weiter geht es aktuell mit dem Entfernen der alten Schutzlackierung und dem Entrosten. Diese Arbeiten sind leider zeitintensiv und es wird noch ein paar Wochen dauern, bis auch der rechte, hintere Radkasten in einem guten Zustand ist. Immerhin ist der Wärmetauscher in einem sehr guten Zustand und konnte nach einer Aufbereitung bereits mit Hitzeschutz-Lack versehen werden.

Nach Abschluss dieser Arbeiten geht es dann wieder an neue, interessantere Themen, welche hier dann auch ausführlicher dokumentiert werden.

Mit dem 64er Käfer gab es auch schon die ersten Ausfahrten. Nach Überholung der hinteren Schaltstangenführung lässt dieser sich wieder super schalten.

Rechtes Radhaus erfolgreich instand gesetzt

Die Hinterrad-Bremse wurde komplett erneuert

Es geht weiter am Mexiko-Käfer. Nachdem der komplette linke Radkasten inklusive neuer Lackierung aufbereitet wurde, konnte die neue Bremsleitung verlegt und die Bremse überholt werden. In Summe dauert es dann doch länger als initial geplant.

Nebenbei wurde auch das Heckblech final lackiert und dieses kann somit bald final verbaut werden. Lediglich die Dichtungen zwischen Karosserie und Motorblechen fehlt hier noch.

Mittelfristig geht es dann auf der rechten Seite am Radkasten weiter. Hier wartet dann nochmal die identische Arbeit. Daher wird es hier nicht im Detail Berichte geben, da es 1:1 die gleiche Arbeit ist (bis auf ein kleines Loch, dass noch geschweißt wird). Wenn alles planmäßig verläuft, sind diese Arbeiten alle bis Mitte März abgeschlossen, sodass passend zum Frühling mit der Montage der vielen Teile begonnen werden kann, damit wir wieder einen optisch kompletten Käfer haben. Somit schaut es derzeit gut aus, den Käfer im Sommer 2025 wieder auf die Straße zu bringen.

Heckabschlussblech final lackiert

Aufgrund der Temperaturen wurde im Haus lackiert

In kleinen Schritten geht es weiter am Mexiko Käfer. Es wurden einige Teile repariert und aufbereitet. Insbesondere wurde der komplette Bereich der linken Hinterachse überarbeitet inklusive der Bremsleitungen, welche sich mit aufgesetztem Häuschen und ohne Hebebühne nur mit erheblichem Aufwand neu verlegen lassen.

Zudem wurde das Heckabschlussblech lackiert und somit kann es bald final montiert werden (es wurde ja auf die schaubbare Version umgebaut). Hierzu sind noch ein paar Vorkehrungen zu machen, damit die aufeinander liegenden Bleche nicht sofort verschrammen und rosten.

Neue Führungslager für die Schaltstangenkupplung

Die alten Führungslager hatten es hinter sich

Da die Schaltung vom 64er Käfer weiterhin etwas „schwammig“ war und der Zustand weiter verschlechtert, wurden neue Führungslager für die Schaltstangenkupplung eingesetzt. Wie man auf dem Bild sehr gut sehen kann, sind die alten Lager sehr ausgeschlagen.

Eine Probefahrt steht noch aus, da es das Wetter an den Wochenenden bislang nicht zugelassen hat. Auch muss der Draht an der Sicherungsschaube wieder angebracht werden, bevor es wieder „on Tour“ geht.

Überarbeitung der hinteren Trommelbremse

Die hintere Bremse muss einmal komplett neu

Nachdem sich endlich die Bremstrommel lösen ließ, wurde der desaströse Zustand der Bremse sichtbar. Hier sind auch neue Bremsbeläge nötig, da diese im unteren Bereich komplett abgefahren sind.

Zunächst wird jedoch der Radkasten, Bremsleitungen und weitere Details aufbereitet. Hier waren noch viele kleine Details, bis es dann zur Überholung der Bremse geht. Auf der rechten, hinteren Seite wartet vermutlich noch einmal die gleiche Arbeit. „Spannend“ wird das Verlegen der Bremsleitung über das Getriebe. Es besteht die Hoffnung, dass die alte Leitung zuerst ausgebaut werden kann und die neue Leitung dann entsprechend vorgebogen eingesetzt wird.

Zweiter Seitenspiegel für den Mexiko Käfer

Zubehör-Seitenspiegel für den Mexiko Käfer

Da der Mexiko Käfer kein reines Freizeitauto werden soll, sondern ab und zu auch mal im Alltag gefahren wird, erhält er einen Außenspiegel für die rechte Beifahrertüre. Natürlich gibt es hier passenden Zubehör, sodass eine Nachrüstung kein Problem ist. Drei kleine Blechschrauben sind nötig, um die Aufnahme für den Spiegel zu montieren. Der Rest ist schnell erledigt.

Die „Renovierung“ vom Mexiko Käfer schreitet voran

Das Heck-Abschlussblech wurde schon mal probegesteckt

Der Mexiko Käfer steht (temporär) wieder auf allen vier Rädern. Das bedeutet: Es geht mittlerweile am Heck mit diversen Arbeiten weiter. Hier gibt es viele kleine Instandsetzungen am Blech sowie dem Innenraum. Später geht es dann weiter mit der hinteren Bremsanlage, welche auch neue Leitungen und Bremszylinder erhalten wird.

Überraschend ist immer der wirklich gute Zustand der Bodengruppe. Auf der rechten Seite wurden nur Oberflächenrost sowie zwei kleinere Löcher gefunden, welche mit überschaubarem Aufwand instand gesetzt werden können. Auch die Endspitzen müssen nicht ersetzt werden – das reduziert die Arbeiten erheblich.

Eine Anekdote gibt es noch zur Rückbank. Die Bestuhlung wurde von einem Vorbesitzer offenbar durch eine Version bis 1977 getauscht. Daher hat der Käfer nun eine andere Sicherung der Rückbank. Das Halteband, wie es bei einem Mexikaner eigentlich zur Sicherung vorgesehen war, wird trotzdem verbaut. So schaut es wenigstens optisch original aus.

Durch die mittlerweile kalten Temperaturen ist es jedoch nicht möglich in der ungeheizten Scheune mehrere Stunden zu arbeiten und auch Lackierungen sind vermutlich erst wieder ab März möglich. Daher wird es wohl immer nur kleinere Fortschritte geben. Der Zeitplan, dass der Käfer im Sommer 2025 wieder auf der Straße ist, wird aber wohl eingehalten, da keine neuen großen Baustellen dazukommen sind.

Start-Relais verbauen beim 64er „Bielefeld“ Käfer

Auch der 64er braucht Zuwendung

Da aufgrund div. Startschwierigkeiten (trotz geladener Batterie) klar war, dass der 6-Volt-Anlasser vom 1964er VW Käfer ein Problem mit dem Magnetschalter hat, musste ich die Arbeiten am Mexiko Käfer unterbrechen und mich um den „Patienten“ kümmern.

Warum war klar, dass es der Magnetschalter ist? Wenn man trotz voller Batterie nicht mehr mehr ein „Klacken“ beim Starten hört und sicher ist, dass die Kabelverbindungen noch bestehen, dann hat in der Regel der Magnetschalter ein Problem. Dabei muss dieser nicht zwingend selber defekt sein, sondern die Plus-Leitung, welche vom Zündschloss kommt, hat in der Regel mit der Zeit einfach nicht mehr die gleiche Power. Nach über 60 Jahren darf das dann auch mal beim Käfer der Fall sein (der 1600i aus 1996 hatte genau diese Problemstellung bereits nach knapp über 24 Jahren).

Daher wurde (endlich) ein einfaches 6-Volt Relais verbaut, welches nun nur noch den Strom, welcher direkt von Lichtmaschine + Anlasser durchschaltet. Somit hat auch der Magnetschalter ordentlich „Saft“ und sollte daher nun erstmal wieder funktionieren. Die weiteren Fahrten werden zeigen, ob dies eine längerfristige Lösung ist. Irgendwann wird man natürlich zumindest den Magnetschalter erneuern müssen.

Der Arbeitsaufwand gestaltete sich dann doch etwas länger als geplant, weil der geplante Massepunkt für die Karosserie nicht ideal war und nun eine andere Stelle verwendet wird. Das Relais ist nun an der Unterseite vom „kleinen“ Kofferraum/Hutablage befestigt und da der 64er nicht bei Wind und Wetter bewegt wird, sollte dies keine Probleme bereiten.

Die gleiche Maßnahme wird prophylaktisch auch der Mexiko Käfer „Julius“ erhalten. Hier muss ich mir aber noch überlegen, wie ich das Relais und Stecker verbauen kann, ohne dass es Probleme bei z.B. Nässe geben könnte.

64er Käfer mit Startproblemen

Der Magnetschalter vom Anlasser rückt nicht mehr aus

Nachdem es bereits Startprobleme auf dem letzten Treffen gab und die Vermutung da war, es läge wieder an einer schwachen Batterie, konnte nun die eigentliche Ursache gefunden werden. Der Anlasser – oder genauer gesagt dessen Magnetschalter – „hängt“ und lässt sich nur mit leichten Hammerschlägen zum Starten überreden.

Dies ist natürlich wenig erfreulich – da wir jedoch eh seit Jahren ein Relais verbauen wollen, um den Magnetschalter mit mehr Power zu starten, ist dies nun die Gelegenheit, es endlich zu verbauen.

Für die nächsten Fahrten werde ich bis dahin aber den Hammer mitnehmen, damit wir nicht irgendwo „stranden“ und wieder um Hilfe beim Anschieben fragen müssen.

Neuer Haupt-Bremszylinder

Der neue HBZ ist endlich an seinem Platz

Nachdem die gröbsten Schweißarbeiten abgeschlossen sind, konnte nun endlich auch der neue Hauptbremszylinder (HBZ) verbaut und die ersten Bremsleitungen verlegt werden. Diese sind erforderlich, da die originale Bremsanlage komplett vergammelt ist. Bei den Bremsleitungen wurde auf ein fertiges Set zurückgegriffen, sodass kein Bördeln der Leitungen erforderlich ist. Plan ist es, nun die Bremse vorne soweit fertig zu machen, dass sich die Arbeiten danach insgesamt an den hinteren Teil des Käfers verlagern können.

Beide Stoßdämpfer sind nun auch wieder verbaut. Es fehlt somit „nur“ noch das Überholen der Bremstrommeln, damit die Hauptarbeiten (der Tank und die Elektrik kommen zu einem späteren Zeitpunkt) am Vorderwagen abgeschlossen sind.