Neue Spurstangen für den Käfer

Ersatzteile-Kauf beim Veteranen-Service Gerhards in Glehn (Foto: Holger Rosenfeld)

Da beim Mexiko-Käfer immer noch die Spur richtig eingestellt werden muss, ging es zum Veteranen-Service. Hier wurden neue Spurstangen gekauft, welche bald in einer KFZ Werkstatt eingebaut werden. Danach wird dort auch Vermessen und die Spur eingestellt. Zudem wird der Vergaser noch einmal eingestellt – hoffentlich mit dem Ergebnis, dass dieser mit niedrigem Standgas zur kalten Winterzeit nicht wieder aus geht.

Motor-Teststand für VW Typ-1 6-Volt Motor

Der Motor-Teststand auf „wackeligen“ Beinen für den Öl-Wechsel

Endlich geht es auch beim Thema Motoren weiter. Der 6-Volt-Motor soll aus seinem Dornröschenschlaf geweckt werden.

Dafür mussten einige Dinge instand gesetzt werden wie beispielsweise das Geweih, Lima, der Vergaser und ein neuer Verteiler und natürlich alle Leitungen und Verkabelungen. Mittlerweile fehlen nur noch wenige Schritte, damit der Motor wieder seine Leistung zeigen kann. Wichtigster Punkt war natürlich frisches Öl, da unbekannt war, wie lange der letzte Wechsel her ist. Im ausgebauten Zustand benötigt ein Öl-Wechsel ohne Motor-Kran etwas Kreativität wie man auf dem Foto gut sehen kann.

Nun wird der Motor wieder auf eine stabile Basis gestellt, die Elektrik vervollständigt (besonders wichtig ist hier eine funktionierende Öl-Druckanzeige), da wir mit 12 Volt starten werden. Daher muss die Zündspule noch einmal getauscht werden und die 6-Volt-Lima wird natürlich nicht angeschlossen. Es geht hier nur um einen Testlauf, der sicherstellen soll, dass der Motor sauber läuft. Danach wird er wieder eingelagert, bis der 64er Käfer irgendwann Bedarf an einem neuen Motor anmeldet.

Spannend ist noch, dass dieser 122er Industriemotor die älteren Wärmetauscher besitzt. Hier muss ich noch herausfinden, mit welchen Adaptern diese am 64er Käfer verbunden werden können.

Ab Herbst geht es dann hoffentlich endlich an das Motor-Puzzle vom anderen 34 PS Motor, welcher dann auf 12 Volt Basis aufgebaut wird (so wie er ursprünglich auch einmal war). Hier hätte ich damals mal die 90cm 12 Volt Lichtmaschine aufheben sollen.

Vorderachse abschmieren beim Mexiko Käfer

Beim manilagrünen Käfer hieß es: Einmal Vorderachse abschmieren bitte

Wer die Langlebigkeit der Kugelgelenk-Vorderachse zu schätzen weiß, der kümmert sich regelmäßig darum, dass die Achse abgeschmiert wird. Dafür gibt es „Fettnippel“, in welche das frische Fett gepresst wird, bis es an den Enden der Achse wieder herausquillt.

Bei der Bundbolzenachse, wie es der 64er Käfer hat, sind es noch ein paar Punkte mehr. Man sollte dies aber wirklich ernst nehmen, da ansonsten die Federpakete im Inneren der Achse schaden nehmen können.

Elektrische Wischwasser-Pumpe für den Mexiko Käfer

Der schwarze Knopf sorgt nun im Zweifel für klare Sicht

Ein wenig Neuzeit ist dann doch nötig: Das Scheiben-Wischwasser wird nun nicht mehr über den Luftdruck des Ersatzreifen sondern über eine elektrische Pumpe gefördert.

Da der Mexiko Käfer auch bei schlechtem Wetter uneingeschränkt fahrbereit sein muss, wurde die Anlage zur Scheiben-Wischwasser auf eine zuverlässige Lösung umgerüstet. Der Umbau war erstaunlich unkompliziert. Lediglich ein neues Ziergitter und ein zur Optik passender Knopf war neben dem Umrüst-Set für rund 20 Euro erforderlich.

Da auch der Motor mittlerweile gut eingestellt ist, sind nun alle notwenigen Arbeiten abgeschlossen. Sobald es die Temperaturen zulassen werden nun noch die hinteren Kotflügel lackiert und dann am Käfer montiert. Das sind dann erstmal die letzten fest eingeplanten Arbeiten am Mexiko-Käfer.

Parallel wird noch der zweite 122er Industriemotor aufbereitet, damit dieser einmal auf dem Motor-Prüfstand laufen kann. Diese Arbeiten haben aber keine Priorität und werden nur nebenbei getätigt.

123-Verteiler und Vergaser-Überholung

Alles Neu in 2026. Der Mex läuft nun mit einem 123-Verteiler und einem überholten Vergaser

Da der Mexiko-Käfer möglichst alltagstauglich sein muss, hat der Motor ein paar Upgrades erhalten. Zum Einen ist nun ein 123-Verteiler im Einsatz (inklusive neuer Zündkabel). Außerdem wurde der Vergaser zur Überholung gegeben und erfreut sich nun wieder einem neuwertigen Zustand.

Leider konnten diese Maßnahmen zuerst die bekannten Probleme (Absterben im Leerlauf nach Gas-Wegnahme) nicht lösen. Durch Anpassung vom Gemisch und der Leerlauf-Drehzahl ist es nun erst einmal behoben. Die Solex 30 PICT-3 sind wohl bekannt für ihre Empfindlichkeit. 100% zufriedenstellend ist es noch nicht, da das Standgas nun noch etwas zu erhöht ist. Zudem besteht die Gefahr, dass die Einstellung bei der nächsten AU wieder verstellt wird. Hier ist also noch etwas Feintuning erforderlich.

Aufgrund der derzeitigen winterlichen Temperaturen gibt es ansonsten wenig Neuigkeiten. Von den angeschafften Winterreifen war leider ein Reifen so beschädigt, dass dieser nun ersetzt werden muss. Bei den vergleichsweise teuren Vredestein Snow Classic etwas schmerzhaft, aber das ist der Preis, wenn man originale Oldtimer-Reifen fahren möchte. Das sind halt keine Massenprodukte mehr und man muss froh sein, wenn Hersteller sowas überhaupt noch als Neuware anbieten.

Arbeiten für 2026 sind weiterhin der Umbau auf Bügeleisen-Rückleuchten beim Mex, das Einstellen der Spur sowie Kleinigkeiten und die Lackierung des hinteren linken Kotflügels beim 64er Käfer. Dieser benötigt zudem frische Bremsflüssigkeit. Das überlasse ich aber der Werkstatt.

Vorbereiten der neuen Karosserie-Teile

Die neue Motorhaube erhält innen eine schwarze Lackierung

Aktuell geht es weiter mit den Vorbereitungen der neuen Heckansicht (Bügeleisen-Rückleuchten und älteres Haubendesign). Ein Kotflügel ist nun bereit für die Lackierung und die Motorhaube ist fast fertig vorbereitet. Der rechte Kotflügel wird in den nächsten Wochen folgen und dann heißt es warten auf Temperaturen mit mindestens 20 Grad, um die Lackierung in Wagenfarbe in Angriff zu nehmen. Lediglich die Motorhaube konnte bereits von innen lackiert werden, da diese Seite später nicht mehr sichtbar ist.

Neuer Motor, neues Glück

Ein 122er Industriemotor in der 6-Volt-Ausführung

Es gibt Zuwachs in der VW-Sammlung. Über Kleinanzeigen hat es sich ergeben, einen weiteren Motor zu erwerben. Dieser ist soweit vollständig und dreht auch durch. Ziel ist es, diesen in 2026 mit neuem Öl zu versehen und über den Teststand ans Laufen zu bringen. Danach wird er wieder „eingemottet“ und bei Bedarf aufbereitet, um als Ersatz für den aktuell im 1964er Käfer verbauten Motor zu dienen.

Der aktuell bereits zerlegte 122er Motor wird somit als 12-Volt-Variante aufgebaut, da dieser dann der Ersatz-Motor für den Mexiko-Käfer dienen soll. Hierzu muss noch ein 12-Volt-Schwungrad beschafft werden, da zwei 6-Volt-Ersatzmotoren einfach keinen Sinn ergeben.

Backdating: Umbau auf ältere Rückleuchten und Motorhaube

Umrüstung auf Bügeleisen-Rückleuchten und ältere Motorhaube

Durch eine Anzeige auf Kleinanzeigen wurde ich aufmerksam auf ein günstiges Angebot für zwei Kotflügel sowie eine ältere Motorhaube. Da das Mexiko-Käfer-Projekt bis auf Kleinigkeiten sowie die Winterfelgen erfolgreich abgeschlossen ist, wird der Mexiko-Käfer nun auf eine Optik der 70er Jahre mit den Bügeleisen-Rücklichtern umgebaut. Die Vorbereitungen werden noch in 2025 erfolgen. Temperaturbedingt ist die Lackierung der Teile jedoch erst im Frühjahr 2026 wieder möglich, wenn wir die 18-Grad-Marke erreichen.

Ein weiteres, kleines Projekt war die Feineinstellung vom Motor. Dieser lief trotz gutem Ventilspiel, neu abgedichtetem Vergaser, optimalen Zündzeitpunkt und neuer Zündkabel nicht mit genug Kraft und schaffte es grade so auf 70 km/h.

Die Ursache war nur durch einen Schrauber-Kollegen zu finden. Die Unterdruck-Verstellung am verbauten Verteiler ist zu schwergängig und bleibt manchmal stehen. Das führt zu einem zufälligen Zündzeitpunkt und schlechter Kraftausbeute.

Temporär wurde nun der ursprüngliche Verteiler etwas aufbereitet und verbaut. Dieser ist zwar optisch nicht ganz so schön, aber anscheinend technisch in einem besseren Zustand. Ziel ist es, im Winter den Verteiler und den Ersatz-Vergaser zu überholen. Vielleicht wird die Zündung aber auch auf einen 123-Verteiler umgebaut, damit der Mexiko-Käfer möglichst Alltags-Tauglich ist.

Projekt Winterreifen gestartet

Die Felgen vom Aubergine Käfer bekommen ein zweites Leben

Damit der Mexiko-Käfer in Zukunft auch in der nassen Winterzeit sicher unterwegs ist, benötigt dieser noch einen Satz Winterreifen. Hierzu hat sich ein Satz original VW Käfer Felgen gefunden, welche in nächster Zeit aufbereitet und neu lackiert werden.

Die Farbwahl hat sich bereits gefunden und als Reifen wird der Vredestein Snow Classic aufgezogen, da dieser eintragungsfrei zulässig ist. Das sind aber nicht die einzigen Arbeiten, die bis zur nächsten Saison am Mexiko-Käfer geplant sind.

Julius Mexiko-Käfer wieder offiziell zugelassen

Seit 1992 im Dornröschenschlaf und nun mit H wieder auf der Straße

Nach viel Arbeit, Stress, Hoffen und Banken ist der Julius-Käfer nun wieder erfolgreich auf den deutschen Straßen unterwegs. Seit Oktober 2025 trägt auch er mit Stolz ein H-Kennzeichen und wird nächstes Jahr vielleicht das ein oder andere Treffen anfahren. Hier muss ich noch genau schauen, da der 64er Käfer auch bewegt werden möchte.

Es gibt noch kleine Restarbeiten im Winter zu tun, wie die perfekte Abstimmung des Motors inkl. Einstellen der Ventile oder dem finalen Versiegeln der Schweißarbeiten. Zudem gibt es noch kleine optische Verbesserungen, die noch erfolgen sollen. Die größeren Projekte werden aber in eigenen Beiträgen näher betrachtet. Jetzt erfreuen wir uns erstmal an einem fahrbereiten VW Käfer, welcher dann in der nächsten Zeit die VW Niederlassung in Krefeld besuchen wird, wo er einst ausgeliefert wurde.

Nachsitzen für den Mexiko Käfer

Leider war der erste Anlauf zum Bestehen der HU ein totaler Fehlschlag

Im August war es soweit: Der Mexiko Käfer wurde für die HU und AU erstmalig nach seiner „Renovierung“ vorgestellt. Leider ist er krachend durchgefallen, weil der Prüfer (KÜS) noch einige versteckte Stellen mit Rost entdeckt hat und zudem die Reifen (Allwetter in 175/65/R15) und Felgen (es handelt sich hier um die original Standard-Sportstahlfelgen für den Käfer von Volkswagen) – warum auch immer – nicht eintragen wollte.

Nun wurde nachgearbeitet und der Käfer wird im Herbst dann dem TÜV Nord vorgestellt, in der Hoffnung, dieses Mal auch die HU erfolgreich zu bestehen und zusätzlich die 21er Abnahme als Oldtimer zu erreichen, damit er auch ein H-Kennzeichen tragen darf.

Das nächste Update erfolgt bei der Wiedervorstellung zur HU. Leider hat es länger gedauert und es wird somit wieder eine komplette Prüfung inkl. neuer AU werden. Hoffen wir, dass der Prüfer dieses mal zufrieden ist und die Plakette erteilt.

Stecker-Belegung der VW Käfer Elefanten-Rückleuchten

Kleine Dokumentation der Stecker-Belegung

Dieses Foto war eigentlich nur zur internen Dokumentation gedacht, aber vielleicht hilft es jemanden, wenn man mal wieder etwas durcheinander gekommen ist, welches Kabel zu welcher Leuchte gehört.

Da die Kabel-Farben vom Kabelbaum teilweise anders und mit der Zeit etwas unkenntlich geworden sind, habe ich mir die Steckverbindungen mit Isolierband farblich markiert. Nun ist es relativ einfach, die passenden Stecker wieder zu verbinden.

Die einzige Herausforderung waren die Rückfahrleuchten, da einer der Vorbesitzer die Verkabelung samt fliegender Sicherung entfernt hatte. Zudem scheint der Schalter am Getriebe defekt zu sein.

Julius Käfer ist wieder rollbar

Sehr bald sieht er wieder kompletter aus

Auch wenn es derzeit wenig Updates zum Mexiko-Käfer gibt, geht es mit großen Schritten dem Endspurt entgegen. Hierbei gibt es eine Vielzahl von kleineren Arbeiten insbesondere der Elektrik, welche ich nicht alle mit einem eigenen Beitrag dokumentieren werden.

Dieses Wochenende wird das Heck mit der Stoßstange komplettiert und vorne gibt es den linken Kotflügel zurück. Der rechte Kotflügel wird aktuell erneut lackiert, da der ursprüngliche Lieferant der Farbe leider zwei Mal nicht annähernd den Farbton Lido-Grün getroffen hat (aus diesem Grund ist das Abschlussblech nun deutlich dunkler als der Rest). Mit MG Colors habe ich nun aber einen Hersteller gefunden, der seine Farben perfekt anmischen kann.

Bei der Werkstatt sind nun die neuen Reifen bestellt und in ca. zwei Wochen werden die VW Sport-Stahlfelgen dann montiert. Bis dahin ist hoffentlich bereits die neue Frontscheibe eingesetzt und der rechte, vordere Kotflügel sowie die Stoßstange montiert.

Als große Baustelle ist dann nur noch die Elektrik offen. Hier gibt es aktuell noch eine Störung beim Rückfahrlicht. Hoffentlich ist dies nur eine Kleinigkeit und kein defekter Schalter. Zudem ist noch unklar, ob die vordere Beleuchtung funktioniert. Erwartungsgemäß gibt es immer ein kleines Detail, welches dann doch etwas Zeit benötigt.

Wenn alle größeren Arbeiten erledigt sind, gibt es noch frisches Öl für den Motor und dann darf sich die Werkstatt um das Bestehen der HU/AU sowie der H-Abnahme kümmern. Das wird sicherlich noch ein letztes Mal etwas Geld und Nerven kosten.

Öl-Wechsel für den 64er Käfer

Dank der Rampen lässt sich der Öl-Wechsel problemlos durchführen

Vor den nächsten, längeren Ausfahrten war klar, dass der 64er „Bielefeld“ Käfer dringend neues Öl benötigt. Dies wurde auch beim Ablassen vom Altöl sichtbar, es war extrem dunkel und hatte seinen Job mehr als erledigt.

„Mal eben kurz“ war leider nicht möglich, da man es dann ja schon ordentlich erledigen möchte und zudem noch die GWD Öl-Schutz-Platte verbaut ist, welche zuverlässig dafür sorgt, dass kein Tropfen Öl auf den Boden kommt. Zum Glück keinen offensichtlichen Metallabrieb gefunden. Das lässt hoffen, dass es dem Motor dem Alter entsprechend gut geht.

Eigentlich war geplant, das Oldtimer Treffen in Wegberg anzufahren. Da es aber schon Nachmittag war, führte die Ausfahrt rund um Korschenbroich. Dieses Jahr wird der Schwerpunkt so oder so auf der Fertigstellung vom „Julius“-Käfer liegen. Hierzu gibt es auch bald wieder Neuigkeiten.

Zwischenstand am Mexiko Käfer

Fleißarbeit am hinteren Radkasten

Auch wenn es derzeit nicht zu jedem Detail einen Beitrag gibt, geht es trotz Erkältungszeit & Co. in kleinen Schritten weiter, um das Ziel den Käfer im Sommer wieder auf der Straße zu haben.

Die beiden hinteren Kotflügel wurden auf der Innenseite aufbereitet und mit Steinschlagschutz versehen. Hierzu gab es zum Glück zwischendurch ein paar Sonnige Tage, die eine intensive Reinigung und Lackierung erlaubten.

Weiter geht es aktuell mit dem Entfernen der alten Schutzlackierung und dem Entrosten. Diese Arbeiten sind leider zeitintensiv und es wird noch ein paar Wochen dauern, bis auch der rechte, hintere Radkasten in einem guten Zustand ist. Immerhin ist der Wärmetauscher in einem sehr guten Zustand und konnte nach einer Aufbereitung bereits mit Hitzeschutz-Lack versehen werden.

Nach Abschluss dieser Arbeiten geht es dann wieder an neue, interessantere Themen, welche hier dann auch ausführlicher dokumentiert werden.

Mit dem 64er Käfer gab es auch schon die ersten Ausfahrten. Nach Überholung der hinteren Schaltstangenführung lässt dieser sich wieder super schalten.

Rechtes Radhaus erfolgreich instand gesetzt

Die Hinterrad-Bremse wurde komplett erneuert

Es geht weiter am Mexiko-Käfer. Nachdem der komplette linke Radkasten inklusive neuer Lackierung aufbereitet wurde, konnte die neue Bremsleitung verlegt und die Bremse überholt werden. In Summe dauert es dann doch länger als initial geplant.

Nebenbei wurde auch das Heckblech final lackiert und dieses kann somit bald final verbaut werden. Lediglich die Dichtungen zwischen Karosserie und Motorblechen fehlt hier noch.

Mittelfristig geht es dann auf der rechten Seite am Radkasten weiter. Hier wartet dann nochmal die identische Arbeit. Daher wird es hier nicht im Detail Berichte geben, da es 1:1 die gleiche Arbeit ist (bis auf ein kleines Loch, dass noch geschweißt wird). Wenn alles planmäßig verläuft, sind diese Arbeiten alle bis Mitte März abgeschlossen, sodass passend zum Frühling mit der Montage der vielen Teile begonnen werden kann, damit wir wieder einen optisch kompletten Käfer haben. Somit schaut es derzeit gut aus, den Käfer im Sommer 2025 wieder auf die Straße zu bringen.

Heckabschlussblech final lackiert

Aufgrund der Temperaturen wurde im Haus lackiert

In kleinen Schritten geht es weiter am Mexiko Käfer. Es wurden einige Teile repariert und aufbereitet. Insbesondere wurde der komplette Bereich der linken Hinterachse überarbeitet inklusive der Bremsleitungen, welche sich mit aufgesetztem Häuschen und ohne Hebebühne nur mit erheblichem Aufwand neu verlegen lassen.

Zudem wurde das Heckabschlussblech lackiert und somit kann es bald final montiert werden (es wurde ja auf die schaubbare Version umgebaut). Hierzu sind noch ein paar Vorkehrungen zu machen, damit die aufeinander liegenden Bleche nicht sofort verschrammen und rosten.

Neue Führungslager für die Schaltstangenkupplung

Die alten Führungslager hatten es hinter sich

Da die Schaltung vom 64er Käfer weiterhin etwas „schwammig“ war und der Zustand weiter verschlechtert, wurden neue Führungslager für die Schaltstangenkupplung eingesetzt. Wie man auf dem Bild sehr gut sehen kann, sind die alten Lager sehr ausgeschlagen.

Eine Probefahrt steht noch aus, da es das Wetter an den Wochenenden bislang nicht zugelassen hat. Auch muss der Draht an der Sicherungsschaube wieder angebracht werden, bevor es wieder „on Tour“ geht.

Überarbeitung der hinteren Trommelbremse

Die hintere Bremse muss einmal komplett neu

Nachdem sich endlich die Bremstrommel lösen ließ, wurde der desaströse Zustand der Bremse sichtbar. Hier sind auch neue Bremsbeläge nötig, da diese im unteren Bereich komplett abgefahren sind.

Zunächst wird jedoch der Radkasten, Bremsleitungen und weitere Details aufbereitet. Hier waren noch viele kleine Details, bis es dann zur Überholung der Bremse geht. Auf der rechten, hinteren Seite wartet vermutlich noch einmal die gleiche Arbeit. „Spannend“ wird das Verlegen der Bremsleitung über das Getriebe. Es besteht die Hoffnung, dass die alte Leitung zuerst ausgebaut werden kann und die neue Leitung dann entsprechend vorgebogen eingesetzt wird.

Zweiter Seitenspiegel für den Mexiko Käfer

Zubehör-Seitenspiegel für den Mexiko Käfer

Da der Mexiko Käfer kein reines Freizeitauto werden soll, sondern ab und zu auch mal im Alltag gefahren wird, erhält er einen Außenspiegel für die rechte Beifahrertüre. Natürlich gibt es hier passenden Zubehör, sodass eine Nachrüstung kein Problem ist. Drei kleine Blechschrauben sind nötig, um die Aufnahme für den Spiegel zu montieren. Der Rest ist schnell erledigt.